Am vergangenen Freitag führte die Einsatzabteilung eine Ausbildung zum Thema

gefährliche Stoffe und Güter durch. Dazu wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem

PKW und einem mit Gefahrgut beladenen LKW dargestellt. Nach einer Einteilung

und erhaltener Einsatzbefehle mussten die Kameraden situationsgerecht handeln.

 

Normalerweise kommen hier Einsatzkräfte mit Chemikalienschutzanzügen und Sondertechnik zum

Einsatz. Da wir aber lediglich ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 zur Verfügung haben, müssen wir auf

einfachste Mittel zurückgreifen. Nun galt es die sogenannte GAMS- Regel durchzuführen.

 

 

GAMS bedeuted G- Gefahr erkennen, A- Absperren, M- Menschenrettung durchführen und

S- Spezialkräfte nachfordern.

Während sich der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausrüstete, wurde zeitgleich

der Gefahrenbreich abgesperrt. Außerdem wurde eine dreifache Löschbereitschaft hergestellt.

 

 

Der Schlauchtrupp baute unterdessen ein provisorisches Notdekonbecken aus Steckleiterteilen

und einer Folie auf. Dieses muss für vorgehende Einsatzkräfte bereitstehen, im Falle

es kommt zu einer Dekontamination.

 

 

 

Erst nach dem Aufbau des Dekonbeckens ging der Angriffstrupp zur Menschenrettung

und Lageerkundung vor. Es konnte eine verletzte Person lokalisiert werden. Desweiteren

wurden mehrere Gefahrstoffe identifiziert. Unter größter Vorsicht ging der Angriffstrupp

vor um nicht mit dem Gefahrstoff in Berührung zu kommen. Nach gut 20 Minuten

konnte die Person gerettet werden, somit war die kleine Übung beendet.